Fünf Erwachsene stehen bei einer Ausstellung im Freien vor Informationstafeln zur Geschichte einer Familie in der NS-Zeit. In der Mitte steht eine große gezeichnete Figur eines Mädchens mit Zöpfen; davor sind weitere gezeichnete Familienmitglieder zu sehen. Zwei Personen halten Informationsmaterial in den Händen.
Foto: © Stadt Krefeld, der Oberbürgermeister, Sammlung NS-Dokumentationsstelle
Wanderausstellung

Emma und der Krieg

12. Oktober 2025 – 12. April 2026
NS-Dokumentationsstelle der Stadt Krefeld
Villa Merländer Friedrich-Ebert-Str. 42
47799 Krefeld

Die Ausstellung ergänzt das Arbeitsbuch „Emma und der Krieg“. In dem illustrierten Roman „Emma und der Krieg“ berichtet das zehnjährige Mädchen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. In elf Kapiteln berichtet sie über den Alltag während des Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit. Emma ist zehn Jahre alt, sie lebt mit ihrer Familie in Krefeld. In „Emma und der Krieg“ berichtet sie in elf Kapiteln über den Alltag während des Nationalsozialismus und von der direkten Nachkriegszeit. Sie beginnt ihr Tagebuch am 25. Dezember 1940. Ihre Familie betreibt in der NS-Zeit etwas außerhalb der Stadt einen Bauernhof. Aus ihrer kindlichen Perspektive schildert und beschreibt sie das Leben in der Stadt, unter anderem von Zwangsarbeitern, den Luftangriffen und der Verfolgung der Juden. – Emma als Person hat es nicht gegeben, aber ihre Geschichten stammen von realen Menschen. Die Broschüre „Emma und der Krieg“ richtet sich an Zehn- bis 14-Jährige, ist nicht nur eine Darstellung der Ereignisse, sondern eine Einladung, sich aktiv mit der Geschichte zu beschäftigen.