Sie möchten mit Ihren Besucher*innen über Demokratie und gesellschaftliche Teilhabe in den Austausch kommen? Dann ist unsere Wanderausstellung zu jüdischen Aktivistinnen in der ersten Frauenbewegung vielleicht etwas für Sie. Denn viele grundlegende Voraussetzungen dafür waren damals schwer umkämpft. Der Zugang zu Bildung und Erwerbstätigkeit, das Wahlrecht, faire Arbeitsbedingungen, aber auch die Kontrolle über den eigenen Körper waren Themen, die die Frauen beschäftigt haben. Jüdinnen waren in dieser Bewegung zahlreich vertreten und dabei einer mehrfachen Diskriminierung ausgesetzt: Als Frau und als Jüdin. Sie waren in und außerhalb von jüdischen Vereinen aktiv und nahmen auch die Rolle der Frau in den jüdischen Gemeinden in den Blick. In unserer Wanderausstellung lernen Ihre Besucher*innen neun dieser jüdischen Aktivistinnen aus Westfalen kennen, die in künstlerischer Interpretation von Studierenden der Hochschule Bielefeld zum Leben erweckt wurden. Und interaktive Stationen laden ein, zu erkunden, was die erste Frauenbewegung mit uns heute zu tun hat! Zusätzlich gibt es ein Begleitheft für die Arbeit mit Schüler*innen.
