Museumsforum NRW 2024

Museumsforum NRW 2024

Foto LWL-Museum Zeche Zollern: © LWL-Industriemuseum/Mona Dierkes


Donnerstag, 29. August und Freitag, 30. August 2024

Museumsforum NRW 2024
Museum einfach machen?
Große Ideen, kleines Budget
LWL-Museum Zeche Zollern in Dortmund

Am 29. und 30. August 2024 geht das Museumsforum NRW in die zweite Runde. Nach unserer erfolgreichen Jahrestagung in Düsseldorf im letzten Jahr sind wir in diesem Jahr in der Industriekulisse des LWL-Museum Zeche Zollern in Dortmund zu Gast.
Passend zum Thema Museum einfach machen? Große Ideen, kleines Budget möchten wir gemeinsam über herausgeforderte Budgets im Museumssektor und kreative Lösungsansätze für die Praxis sprechen.


Programm

Donnerstag, 29. August

10:00 Uhr| ||Registrierung & Conference Coffee
11:00 UhrBegrüßung
Dr. Kirsten Baumann, Direktorin LWL-Museen für Industriekultur
Dr. Anne Kugler-Mühlhofer, Museumsleiterin LWL-Museum Zeche Zollern
Dr. Doreen Mölders, Vorstandsvorsitzende Museumsverband Nordrhein-Westfalen
11:45 UhrKeynote: Einfach machen? Freiheit als Aufgabe
Dr. Constanze Döhrer, Leitung Historisches Museum Bielefeld
13:00 UhrMittagssnack
14:00 UhrWalk and Talk: Schaufenster NRW
In diesem Format stellen sich Museen vor und bieten einen Blick hinter die Kulissen ihrer Museumsarbeit.
Sie zeigen, wie sie mit kleinem Budget kreative oder pragmatische Lösungen gefunden haben:

Kölnisches Stadtmuseum, Silvia Rückert, stellvertretende Direktorin
Werburg-Museum, Spenge, Jan-Nikolas Döllinger, Leiter des Werburg-Museum
LWL-Preußenmuseum Minden, Dr. Sylvia Necker, Museumsleitung und Hannah Meisinger,
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kulturvermittlung und Veranstaltungskoordination
Theatermuseum Düsseldorf, Sascha Förster, Leiter
Kettenschmiedemuseum, Fröndenberg, Jochen Hänel, 1. Vorsitzender des Fördervereins
Kulturzentrum Fröndenberg
Museum der Stadt Löhne, Sonja Voss, Museumsleitung
Museum der Niederrheinischen Seele, Stefan Pelzer-Florack, Fachbereichsleiter Kultur
Museum Morsbroich, Lucia Riemenschnitter, Leiterin Kunst und Bildung
16:00 UhrKaffeepause
16:30 UhrMuseum Express
Sebastian Jung
Der Museum Express zeigt reduzierte Mini-Ausstellungen internationaler Künstler in einem
umgebauten Transportrucksack.
17:00 UhrAbschluss
17:15 UhrPause
Lounge im Seminarraum
Get together der Arbeitskreise (AK Volontariat und AK Dokumentation und Sammlung)
19:00 bis
23:00 Uhr

Abendempfang
im LWL-Museum Zeche Zollern in Dortmund 
9:00 Uhr| |||Ankommen & Conference Coffee
10:00 UhrWorkshops
Wir möchten gemeinsam mit Ihnen in Workshops diverse Themen rund um das Tagungsthema
Museum einfach machen? Große Ideen, kleines Budget“ aktiv und kreativ erarbeiten:

1) Ehrenamtliche gewinnen – und halten!, Jutta Mohaupt und Ellen Wendt, Koordinatorinnen
für das Ehrenamt im Museum Peter August Böckstiegel
2) Mehr als ein Lexikon: Museen und Wikipedia, Wuselig, Itti und Alraunenstern,
Ehrenamtliche Mitarbeiter der Wikipedia
3) Weniger ist mehr? Wie geht Inklusion low-budget? Ronja Schabbach, Beraterin für Inklusion,
Barrierefreiheit und Outreach
4) Von der Idee zum antragsfähigen Konzept, Rosita Kürbis, Finanzierungs- und Fördermittelberatung
5) Einfach gestalten mit Canva, Nora Staege, LWL-Museum für Kunst und Kultur, Digitales Marketing
und Social Media
6) museum-digital: Gute Dokumentation kann auch einfach sein! Dr. Stefan Rohde-Enslin,
Koordinator museum-digital, Berlin
7) Schere, Stein, Papier – Ausstellungsgestaltung mit einfachen Mitteln, Karen Hehnke,
Dipl. Design, Dipl. Freie Kunst, Leitung und Senior Projektmanagement bei Expo-Etage
Alternativ: Führung durch die Sonderausstellung im LWL-Museum Zeche Zollern „Das ist kolonial.
Westfalens (un)sichtbares Erbe“ mit anschließendem Fachgespräch
12:00 UhrVortrag: Dem Moos auf der Spur. Trends und Tendenzen der Museumsfinanzierung
Prof. Dr. Patricia Rahemipour und Kathrin Grotz, Institut für Museumsforschung, Berlin
13:00 UhrMittagssnack
14:00 UhrKulturpolitisches Podium
Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen
Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger, Kulturdezernentin des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
15:00 UhrRound-up und Verabschiedung
15:30 UhrKaffeepause und Registrierung zur Mitgliederversammlung des Museumsverbands Nordrhein-Westfalen
16:15 bis
18:00 Uhr
Mitgliederversammlung des Museumsverbands Nordrhein-Westfalen

Hier finden Sie in Kürze das Programm als PDF.

Melden Sie sich jetzt an!


Programmdetails

Hier finden Sie Informationen zu den verschiedenen Programmpunkten und Formaten.

29. August, 11:45 bis 13:00 Uhr
Einfach machen? Freiheit als Aufgabe
Dr. Constanze Döhrer, Leitung Historisches Museum Bielefeld


Kleine Museen reisen mit leichtem Gepäck. Sie sind damit oft beweglicher als große Häuser, andererseits fehlen meist grundlegende Strukturen. Dieser Erfahrungsbericht erzählt von den darin liegenden Chancen und Hindernissen sowie von eigenen und äußeren Ansprüchen. Welche Rahmenbedingungen beeinflussen die Freiheit des musealen Handelns neben der Finanzierung? Wo verläuft die Linie zwischen Handlungsfreiheit und mangelnder Bedeutung?

Dr. Constanze Döhrer (*1982) aus Unna Westf. studierte Ur- und Frühgeschichte, Medienwissenschaften und Klassische Archäologie in Bonn, Southampton (GB) und Berlin. Sie promovierte an der Universität Wien 2012. Nach beruflichen Stationen in Weingarten, Herne und Münster übernahm sie die Leitung des Stadtmuseums Werne 2016. Durch mehrere Drittmittelprojekte konnte sie das Museum neu ausrichten und die Dauerausstellung erneuern. Seit Juli 2023 leitet sie das Historische Museum Bielefeld und setzt Akzente in partizipativer und gegenwartsnaher Museumsarbeit.

Theatermuseum Düsseldorf: © Theatermuseum
Kölnisches Stadtmuseum: © Constantin Ehrchen
Werburg-Museum, Spenge
LWL-Preußenmuseum Minden

29. August, 11:45 bis 13:00 Uhr
Walk and Talk: Schaufenster NRW
In diesem Format stellen sich Museen vor und bieten einen Blick hinter die Kulissen ihrer Museumsarbeit.
Sie zeigen, wie sie mit kleinem Budget kreative oder pragmatische Lösungen gefunden haben:

Kölnisches Stadtmuseum, Silvia Rückert, stellvertretende Direktorin
Werburg-Museum, Spenge, Jan-Nikolas Döllinger, Leiter des Werburg-Museum
LWL-Preußenmuseum Minden, Dr. Sylvia Necker, Museumsleitung und Hannah Meisinger,
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kulturvermittlung und Veranstaltungskoordination
Theatermuseum Düsseldorf, Sascha Förster, Leiter
Kettenschmiedemuseum, Fröndenberg, Jochen Hänel, 1. Vorsitzender des Fördervereins
Kulturzentrum Fröndenberg
Museum der Stadt Löhne, Sonja Voss, Museumsleitung
Museum der Niederrheinischen Seele, Stefan Pelzer-Florack, Fachbereichsleiter Kultur
Museum Morsbroich, Lucia Riemenschnitter, Leiterin Kunst und Bildung

Sebastian Jung: © Kevin Faingnaert

29. August, 16:30 bis 17:00 Uhr
Von Sebastian Jung
Der MUSEUM EXPRESS zeigt reduzierte Mini-Ausstellungen internationaler Künstler:innen in einem umgebauten Transportrucksack. Sebastian Jung bringt die Ausstellungen persönlich mit dem Fahrrad vorbei und gibt in einer zwanzigminütigen Präsentation alle Hintergrundinformationen zu den Künstler:innen und den Kunstwerken.
Der Ausstellungsraum ist ein umgebauter Lieferrucksack. Ausgestattet mit einem White Cube, LED-Licht und einem Mini-Museumsshop, bietet die
36 x 36 x 34 cm große Fläche Platz für ein einzelnes Kunstwerk.

30. August , 10:00 bis 12:00 Uhr
Wir möchten gemeinsam mit Ihnen in Workshops diverse Themen rund um das Tagungsthema
Museum einfach machen? Große Ideen, kleines Budget“ aktiv und kreativ erarbeiten.


Jutta Mohaupt und Ellen Wendt: © privat

Wie kann der erfolgreiche Aufbau eines Ehrenamtsteams gelingen? Der Mitarbeit von Ehrenamtlichen kommt für viele Museen vor dem Hintergrund knapper Finanzen eine zunehmende Bedeutung zu. Welche Wege der Ansprache und Bindung von Ehrenamtlichen gibt es? Welche Rahmenbedingungen braucht es? Mit welchen Motiven und Ansprüchen machen ehrenamtlich engagierte Menschen Zeitgeschenke?
Fest steht: Ehrenamt organisiert sich nicht von allein! In diesem Workshop stehen Ihnen Jutta Mohaupt und Ellen Wendt für Ihre Fragen zur Verfügung. Sie können als Koordinatorinnen des großen Ehrenamtsteams im Museums Peter August Böckstiegel aus langjähriger Erfahrung schöpfen und von gelungener gesellschaftlicher Teilhabe berichten.


Wikipedia-Artikel sind oft das erste Medium, über das wir uns zu einem Thema informieren. Ähnlich wie Museen sammelt das Online-Lexikon Wissen und bringt es hinaus in die Welt. Aber Wikipedia ist viel mehr als das, denn hinter der Wikipedia steht ein großes Projekt, bei dem es unter anderem auch um Datensicherheit, frei zugängliche Quellen und Medien geht. Getragen werden die vielfältigen Aufgaben insbesondere von ehrenamtlich engagierten und begeisterten Menschen. Vier von ihnen bieten in diesem Workshop einen Blick hinter die Kulissen und zeigen Möglichkeiten, wie Museen mit der Wikipedia zusammen Projekte entwickeln können.


Ronja Schabbach: © privat

Wie alle anderen Themen in der Museumswelt, braucht Inklusion ein Budget. Nicht nur für inklusive Maßnahmen, wie eine Rampe oder ein Tastmodell. Sondern auch für alle anderen Ressourcen wie Personal, Zeit, Expertise und Nachhaltigkeit.
Die gute Nachricht ist, dass es auch mit wenig Ressourcen möglich ist, gute inklusive Angebote zu schaffen. Kulturelle Einrichtungen und Museen sollen attraktive und offene Orte für alle sein. Eine inklusive Kulturinstitution ist ein Ort, der für Menschen mit und ohne Behinderung zugänglich und nutzbar ist. Ein Ort, an dem sich alle wohlfühlen. Um solch einen Ort zu schaffen, helfen oft schon kleine Veränderungen. Inklusiv zu denken, ist ein Anfang und kann bereits viel bewirken. Wie man bei der Umsetzung inklusiver Maßnahmen diplomatisch vorgehen und pragmatische, umsetzbare Lösungen finden und umsetzen kann, üben wir in einem Planspiel.


Rosita Kürbis: © Foto: CVR

Der Workshop bietet eine praxisorientierte Anleitung für die Entwicklung von Konzepten und Erstellung der Projektbeschreibung als Basis einer Beantragung von Fördermitteln. Ob Sie einen umfangreichen Antrag stellen oder ein Kurzkonzept entwickeln möchten, eine sachgerechte und zielführende Konzeption des Vorhabens und Anlage der Projektbeschreibung sind Voraussetzung für eine erfolgreiche Beantragung von Fördergeldern. Dieser Workshop hilft Ihnen, mit einfachen Methoden die Entwicklung deines Konzepts und die Projektbeschreibung in Angriff zu nehmen. Praxiserprobte Tipps und Tricks unterstützen Sie bei der schrittweisen Erarbeitung der nötigen Textbausteine und auch dabei, Überflüssiges mutig wieder zu löschen.
Mit praxisorientiertem Leitfaden Schritt für Schritt zum förderfähigen Konzept
Vermittelt werden Inhaltstiefe und erfolgreiche Konzeption der Projektskizze und ausführlichen Projektbeschreibung. Sie erhalten alle nötigen Informationen, um die Anforderungen des Förderers von Beginn an bei der Konzeptentwicklung mitzudenken (und Ihnen überflüssige Arbeit zu ersparen).
Einfache Methoden aus der langjährigen Berufspraxis der Referentin sowie praktische Beispiele veranschaulichen die Umsetzung und lassen sich immer wieder anwenden. Sie erfahren, wie Anträge gemäß den Förderkriterien konzipiert sein müssen; wie Sie Ihr Konzept auf das Wesentliche konzentrieren und erfolgreich präsentieren.
Die Inhalte sind auf die Antragstellung in verschiedenen Förderprogrammen übertragbar und eignen sich ebenfalls zur Anlage eines Businessplans.


Nora Staege, Foto: Anne Neier

Canva ist ein cloudbasiertes Designprogramm, mit dem sich vom Plakat bis zum Social Media Post intuitiv gestalten lassen. Der Workshop vermittelt Grundkenntnisse in der Anwendung und bietet die Möglichkeit, erste eigene Designs zu entwerfen. Außerdem erfahren Sie, wie Sie Canva Pro als Museum kostenlos nutzen können.


Dr. Stefan Rohde-Enslin: © privat

Seit 2009 wird die Software-Suite museum-digital entwickelt. Oberstes Ziel dabei ist es die Erfordernisse und die Möglichkeiten aller Museen weitgehend zu berücksichtigen. Mittlerweile ist museum-digital ein stark anpassbares Werkzeug für Inventarisierung, Museumsmanagement oder Veröffentlichung von Objektinformationen (Erfordernisse) und dennoch kostenfrei und einfach zu nutzen (Möglichkeiten).
Wir legen hohen Wert auf angereicherte und kontrollierte Begriffe in der Dokumentation. Eine zentrale Normdatenredaktion nimmt den Museen die Arbeit der Anreicherung ab. Solche Anreicherungen sind dann auch Teil eines Exports der Objektinformationen, den jedes Museum jederzeit anstoßen und z.B. an die Deutsche Digitale Bibliothek weitergeben kann.
Mittlerweile haben wir mehr als 500.000 kontrollierte Entitäten (Personen, Orte, Schlagworte, Zeitbegriffe), die von weltweit ca. 1.700 Museen mit insgesamt ca. 3.1 Millionen Objekten genutzt werden. Museum-digital ist konsequent mehrsprachig und bietet automatisch generierte Hinweise für Verbesserungen der Datenqualität. Unser Anspruch lässt sich in einem Satz zusammenfassen: „Gute Daten leicht gemacht!“


Karen Hehnke: © privat

Nur ein kleines Budget für eine Ausstellung zur Verfügung zu haben, bedeutet nicht, dass das Ergebnis weniger überzeugen kann. Es bedeutet, dass wir als Ausstellungsmacher:innen die Herausforderung als Chance annehmen und sie in allen Phasen der Entwicklung für alternative Konzepte, Gestaltungen und Umsetzungen nutzen können. Ein einfaches Spiel hilft uns dabei auf die Sprünge. Wir werden in diesem Workshop großartige Ideen initiieren, sie mit kreativen Mitteln visualisieren und ihre budgetschonende Umsetzung planen.



Nicht nur Hamburg oder Berlin, auch Westfalen hat viele Berührungspunkte mit dem Kolonialismus: Menschen aus der Region zogen als Missionare, Farmer oder Soldaten in die Kolonien. Unternehmer und Industrielle trieben die deutsche Kolonialpolitik voran, Kaufleute handelten mit Kaffee und Tee. Bürgerinnen und Bürger engagierten sich in Kolonial- und Missionsvereinen, gingen zu Völkerschauen, spendeten für Denkmäler oder benannten Straßen nach kolonialen Akteuren. Auch Menschen aus „Übersee“ lebten hier. Die Folgen des Kolonialismus wirken bis heute nach und prägen unsere Gesellschaft.
Die Ausstellung „Das ist kolonial.“ baut auf Kooperationen und Ergebnissen einer partizipativen Werkstatt aus dem Jahr 2023 auf. Daraus entstandene Interviews, künstlerischen Arbeiten und Filme eröffnen neue Perspektiven und machen deutlich, wie Geschichte und Gegenwart miteinander verknüpft sind.

Prof. Dr. Patricia Rahemipour
© Staatliche Museen zu Berlin/David Becker
Kathrin Grotz
© Staatliche Museen zu Berlin/David Becker

30. August, 12:00 bis 13:00 Uhr
Prof. Dr. Patricia Rahemipour und Kathrin Grotz, Institut für Museumsforschung, Berlin

Die Museumslandschaft in Deutschland ist riesig und steht beim Thema Finanzierung vor ganz unterschiedlichen Herausforderungen. Was für das große urbane Kunstmuseum ein gangbarer Weg ist, muss für das kleine, aber feine Regionalmuseum im ländlichen Raum noch lange nicht funktionieren und umgekehrt. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Bandbreite an Finanzierungsmodellen und deren wesentliche (Mit)Prägung durch Trägerschaften sowie die unterschiedlichen fachlichen und strategischen Ausrichtungen. Zugleich beschäftigt uns die Frage, wie eine bedarfsgerechte Finanzierung mit dem Wert, der Wertschöpfung und der Innovationskraft von Museen in Beziehung gesetzt werden kann.

Ina Brandes
© MKW/Anja Tiwisina
Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger
© BOK+Gärtner GmbH Julia Cawley

30. August, 14:00 bis 15:00 Uhr
Beim Kulturpolitischen Podium möchten wir mit Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger, Landesrätin und Kulturdezernentin des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe über die herausfordernde finanzielle Situation des Museumssektors ins Gespräch kommen und zur Diskussion einladen.

30. August, 16:15 bis 18:00 Uhr
LWL-Museum Zeche Zollern in Dortmund
Grubenweg 5
44388 Dortmun
d

Fester Programmpunkt des Museumsforums NRW ist die jährliche Mitgliederversammlung des Museumsverbands Nordrhein-Westfalen. Hier informiert der Vorstand über vergangene und anstehende Entwicklungen im Verbandsgeschehen. Wir freuen uns auf einen gemeinsamen Austausch und Rückblick auf das Jahr 2023. Alle Mitglieder des Verbands werden gesondert per E-Mail eingeladen.

Bitte beachten Sie, dass Sie sich auch nach bereits erfolgter Anmeldung für das Museumsforum NRW nochmals vor Ort für die Mitgliederversammlung registrieren müssen.
Sobald die Einladung versendet wurde, finden Sie alle Informationen zur Versammlung auf unserer Website zusammengefasst.


Infos & Service

Haben Sie Fragen zur Tagung? Hier finden Sie Serviceinformationen.

Vor der Tagung

Die Teilnehmer:innenzahl ist begrenzt. Melden Sie sich möglichst zeitnah an.
Die Anmeldung schließt am 26. August 2024. Sollten Sie Fragen haben, steht Ihnen die Geschäftsstelle gerne zur Verfügung: info@museumsverband-nrw.de.

Teilnahmegebühr
Das Tagungsticket beinhaltet den Zugang zu allen Tagungsangeboten, einschließlich (Mittags-)Snacks sowie des Abendempfangs. Die Zahlungsinformationen sowie die Rechnung erhalten Sie mit der Bestätigung Ihrer Anmeldung per E-Mail.

Ticket für Mitglieder: 100,00 €
Ticket für ordentliche Mitglieder und Mitarbeiter:innen von institutionellen Mitgliedern des Museumsverbands Nordrhein-Westfalen.

Ermäßigtes Ticket: 50,00 €:
Ermäßigtes Ticket für Volontierende, Auszubildende, Studierende und Leistungsberechtigte, die ordentliches Mitglied des Museumsverbands Nordrhein-Westfalen sind.

Ticket für Externe: 200,00 €
Der Museumsverband Nordrhein-Westfalen freut sich über die Teilnahme von Interessierten und Neugierigen aus dem interdisziplinären Umfeld und von Freund:innen des Verbands.

Sie haben die Möglichkeit, für ihren Aufenthalt in Dortmund auf unser für Sie bereit gestelltes Hotelangebot zurückzugreifen:

Days Inn Dortmund West, Provinzialstr. 396, 44388 Dortmund
– eine Nacht, 29. bis 30. August
– Einzelzimmer
– 44,00 €, ohne Frühstück (Frühstück kann für 9,00 € dazu gebucht werden)
– Buchung ist bis zum 15. August unter Angabe des Stichworts „Museumsverband“ möglich

Während der Tagung

Das diesjährige Museumsforum NRW findet in Dortmund statt. Tagungsort am 29. und 30. August 2024 ist das LWL-Museum Zeche Zollern in Dortmund.

LWL-Museum Zeche Zollern in Dortmund
Grubenweg 5
44388 Dortmund

Anfahrt mit dem PKW

Für die Navigation geben Sie bitte „Rhader Weg 5, 44388 Dortmund“ (Parkplatz) ein.
– A 40 Dortmund – Essen, Abfahrt Dortmund-Lütgendortmund / B 235, dann Wegweisern folgen.
– A 42 Dortmund – Oberhausen, Abfahrt Castrop-Rauxel, dann B 235 und Wegweisern folgen.
– A 45 Dortmund – Frankfurt, Abfahrt Dortmund-Marten, dann Autobahnzubringer Richtung Dortmund-Marten und Wegweisern folgen.

Anfahrt mit Bus und Bahn

Haltestelle „Industriemuseum Zollern“ der Buslinie 462 (U-Bahnlinie 47 bis Dortmund-Huckarde Bushof, dann Bus 462 Richtung Dortmund-Marten bis Haltestelle „Industriemuseum Zollern“)

oder

Haltestelle „Bövinghauser Straße“ der Buslinie 378 (S-Bahnlinie 1 bis Bochum-Langendreer oder S-Bahnlinie 4 bis Dortmund-Lütgendortmund, dann Bus 378 Richtung Castrop-Rauxel bis Haltestelle „Bövinghauser Straße“; dann noch Fußweg von ca. 1 km oder mit dem Bus 462 Richtung Huckarde bis Haltestelle „Industriemuseum Zollern“).

oder

Bahnlinie RB 43 („Emschertal-Bahn“), Dortmund-Dorsten, bis Bahnhof „Dortmund-Bövinghausen“; von dort ein zehnminütiger Fußweg (Ausgang Bahnsteig Richtung Eisenbahnbrücke, rechts 10 m Merklinder Straße, dann schräg links durch Siedlung: Plutostraße, Jupiterstraße, Rhader Weg schräg links überqueren, Grubenweg).

Falls Sie im Rahmen Ihrer Teilnahme Unterstützung oder Begleitung benötigen, teilen Sie es uns gerne im Anmeldevorgang mit und wir bemühen uns dies bestmöglich zu berücksichtigen.

Das Gelände der Zeche Zollern ist weitgehend asphaltiert. Der Platz vor der Maschinenhalle ist geschottert. Einige Stellen auf dem Gelände sind gepflastert. Die Tagungsräume sind über Rampen und Aufzüge zu erreichen.


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Hausadresse:

Museumsverband Nordrhein-Westfalen e.V.
Park der Partnerstädte 2
44137 Dortmund

Besuchsadresse:

Museumsverband Nordrhein-Westfalen e.V.
Emil-Moog-Platz 7
44137 Dortmund