Volo-Camp NRW 2024

Fortbildung für Volontierende

Volo-Camp NRW 2024

12. und 13. August
In der Akademie der kulturellen Bildung in Remscheid


Volo-Camp NRW 2024

12. und 13. August
in der Akademie der kulturellen Bildung in Remscheid

Am 12. und 13. August 2024 findet das erste Volo-Camp NRW statt. In der Akademie der kulturellen Bildung in Remscheid werden in Workshops Grundlagen der Museumsarbeit vermittelt und in entspannter Atmosphäre die Möglichkeit zu Vernetzung und Austausch geboten.

Das Volo-Camp behandelt Grundlagenthemen der Museumsarbeit in den folgenden vier Bereichen:

  • Sammeln, Bewahren, Forschen
  • Nachhaltig Ausstellen
  • Vermitteln und Digitalität
  • Museen und Gesellschaft

Die Teilnehmenden können für beide Tage aus zwei Workshops auswählen. So nimmt jede:r während des Volo-Camps an zwei Workshops teil. Zum Programm.

Das Volo-Camp ist kostenfrei: Die Übernachtung in der Akademie der kulturellen Bildung sowie die Verpflegung sind inklusive.


Grundlagen für die Museumsarbeit.

Fortbildungen für die Zukunft des Museumssektors.

Das Volo-Camp NRW
ist kostenlos.


Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmendenzahl begrenzt ist. Die Teilnahme ist volontärischen Mitgliedern des Museumsverbands Nordrhein-Westfalens vorbehalten (persönliche, volontärische Mitgliedschaft oder institutionelle Mitgliedschaft des Arbeitgebers). Sie sind noch nicht Mitglied im Verband? Hier finden Sie den Mitgliedschaftsantrag.
Anmeldeschluss: 10. Juli 2024


Programmdetails

11:00 Uhr| |||Ankommen und Registrierung
11:45 UhrBegrüßung
12:15 UhrMittagsessen
13:30 UhrWorkshop 1, Teil 1: Inklusion und Diversität — Respektvolle und hilfsbereite Kommunikation mit allen Gästen:
Eeva Rantamo, Kulturwissenschaftlerin und Projektkoordinatorin, Dortmund
oder
Workshop 2, Teil 1: Basics, Trends & Potenziale der Bildung und Vermittlung im Museum
Anja Hoffmann, Teamleitung Didaktik und Vermittlung in der DASA Arbeitswelt Ausstellung, Dortmund
14:30 UhrKaffeepause
15:00 UhrWorkshop 1, Teil 2: Inklusion und Diversität — Respektvolle und hilfsbereite Kommunikation mit allen Gästen:
Eeva Rantamo, Kulturwissenschaftlerin und Projektkoordinatorin, Dortmund
oder
Workshop 2, Teil 2: Basics, Trends & Potenziale der Bildung und Vermittlung im Museum
Anja Hoffmann, Teamleitung Didaktik und Vermittlung in der DASA Arbeitswelt Ausstellung, Dortmund
18:00 UhrAbendessen
19:30 bis
23:00 Uhr
Tagesausklang in der Kellerbar „Zum alten Bär“ (auf Selbstzahlerbasis, nur Bargeld)
8:00 Uhr| |||Frühstück
9:00 UhrPlenum Arbeitskreis Volontariat
10:30 UhrWorkshop 3, Teil 1: Let’s go – Der Weg zur Ausstellung
Anne-Sophie Rüther, Wissenschaftliche Referentin des Präsidiums, Haus der Geschichte NRW, Düsseldorf
oder
Workshop 4, Teil 1: Einführung in die präventive Konservierung
Dr. Martin Pracher, Kunstsachverständiger, Würzburg
12:15 UhrMittagessen
13:30 UhrWorkshop 3, Teil 2: Let’s go – Der Weg zur Ausstellung
Anne-Sophie Rüther, Wissenschaftliche Referentin des Präsidiums, Haus der Geschichte NRW, Düsseldorf
oder
Workshop 4, Teil 2: Einführung in die präventive Konservierung
Dr. Martin Pracher, Kunstsachverständiger, Würzburg
16:00 UhrKaffeepause
16:30 bis
17:00 Uhr
Abschluss

Informationen zu den Workshops

Inklusion und Diversität sind Pole zeitgemäßer Kulturarbeit. Sie bedingen und unterstützen einander. Das Seminar eröffnet Perspektiven und entwickelt Herangehensweisen, die einen respektvollen und unterstützenden Umgang mit unterschiedlichsten Besucher*innen und Gruppen ermöglichen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf allgemeinen Leitlinien und Grundkenntnissen, die prinzipielle Kompetenzen begründen und Fundament weiterer Fortbildung und besonderen Engagements sind.
Fachliche Impulse, beispielhafte Übungs- und Entwicklungsszenarien fördern eine aktive Auseinandersetzung der Teilnehmer*innen mit den Grundfragen von Inklusion und Diversität.

Eeva Rantamo vermittelt als freiberufliche Projektkoordinatorin, Referentin und Beraterin neue Beispiele, praktische Erfahrungen und Möglichkeiten der inklusiven Kulturarbeit. Als Kulturwissenschaftlerin beschäftigt sie sich seit über 20 Jahren mit Inklusion und der Zugänglichkeit von Kultur, Bildung und Tourismus. Sie hat in internationalen Projekten mit vielen Partnern zusammengearbeitet und beobachtet beispielhafte internationale Entwicklungen, vor allem bei den nordischen Kultureinrichtungen: inklusive-kulturarbeit.de

Im Workshop erarbeiten wir gemeinsam einen Überblick über Grundlagen und Trends in der Bildung und Vermittlung: Ziele und Zielgruppenarbeit, Bildungsmodelle und Ausstellungsdidaktik, Formate und Methoden sowie Partner*innen und Netzwerke. Im zweiten Teil können die Teilnehmenden unter Anleitung die Grundstruktur für ein eigenes Bildungsangebot entwerfen.
Der Workshop setzt neben Input vor allem auf die aktive gemeinsame Zusammenarbeit. Eigene Erfahrungen werden im Arbeitsfeld Bildung und Vermittlung verortet, aktuelle Qualitätsstandards diskutiert und Potenziale für die eigene berufliche Weiterentwicklung entdeckt.

Anja Hoffmann, Teamleitung Didaktik und Vermittlung in der DASA Arbeitswelt Ausstellung Dortmund, Sprecherin im Arbeitskreis Bildung und Vermittlung im Deutschen Museumsbund, Beirätin im Bundesverband Museumspädagogik und Dozentin für den Masterstudiengang Museumspädagogik an der HTWK Leipzig.

Ausstellungsarbeit ist Teamarbeit. Um eine Ausstellung erfolgreich zu realisieren, bedarf es unterschiedlichster Kompetenzen und Gewerke. Nicht alle arbeiten zeitgleich am Projekt. Mitunter liegen Jahre zwischen der ersten Idee und dem Eröffnungsabend. Was ist für die Planungs- und Umsetzungsphase einer Ausstellung zu beachten? Wo sollte man Meilensteine setzen? Wie lassen sich Ausstellungen nachhaltig realisieren? Gemeinsam schauen wir hinter die Kulissen des Ausstellungsgeschäfts und rollen den Zeitplan aus.

Anne-Sophie Rüther (*1988) studierte Geschichte und Kunstgeschichte in Düsseldorf und Bonn. Nach einem Traineeship im Bereich Projektmanagement beim F.A.Z.-Institut für Management-, Markt- und Medieninformation GmbH in Frankfurt war sie von 2016 bis 2020 Ausstellungskoordinatorin bei der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Seit 2020 ist sie wissenschaftliche Referentin des Präsidiums bei der Stiftung Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen.

Die Präventive Konservierung dient primär der langfristigen Erhaltung von Kunst- und Kulturgut: Schäden sollen dadurch bereits im Vorfeld vermieden bzw. das Schadensrisiko verringert werden. Der Workshop bietet Grundsatzinformationen zum Thema und Beispiele aus dem Museumsalltag. Die Teilnehmenden lernen so in Theorie und Praxis den Umgang mit Sammlungsgut und bekommen so Impulse, die für alle Bereiche der Museumsarbeit relevant sind.

Dr. Martin Pracher betreibt ein Sachverständigenbüro in Würzburg und arbeitet seit 20 Jahren als Kunstsachverständiger für Gericht, Versicherungen, Museen und Privatkunden im gesamten Bundesgebiet. Sein Schwerpunkt liegt dabei auf der Bewertung von Gemälden und Skulpturen, der Recherche zur Autorschaft und Herkunft von Kunstwerken sowie auf der Erstellung von Schadensgutachten.
Er ist von der IHK Würzburg-Schweinfurt als Sachverständiger für Schadensbewertung bei Gemälden und Skulpturen öffentlich bestellt und vereidigt, ist 3. Vorsitzender im Bundesverband öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Kunstsachverständiger e.V., Mitglied der Arbeitsgruppe Fälschung und ist Dozent an der Julius Maximilians Universität Würzburg.

Service-Informationen

Akademie der Kulturellen Bildung
Küppelstein 34
42857 Remscheid

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

1) Fahren Sie mit Regionalzügen bis Solingen Hauptbahnhof oder Wuppertal Hauptbahnhof.
2) Steigen Sie um in die S-Bahn ABR S7 von Abellio (Richtung Wuppertal Hbf. bzw. Solingen Hbf.) und fahren bis Bahnhof Remscheid-Güldenwerth. Von dort nehmen Sie den Bus 654 (Richtung Reinshagen Schleife).
3) Ausstieg: Haltestelle „Schimmelbuschweg“, von dort in die Küppelsteiner Straße (ca. 15 Minuten); alternativ mit dem Bus bis zur Endhaltestelle „Remscheid Reinshagen Schleife“, von dort Waldweg (ca. 15 Minuten).
Hinweis: Der Bahnhof Remscheid-Güldenwerth ist nicht barrierefrei.

Anreise mit dem Auto:

Mit dem Auto von der Autobahn A1 Dortmund-Köln (aus Richtung Dortmund kommend): Ausfahrt Remscheid/Solingen (nicht: Remscheid-Lennep!), von dort nach rechts ca. 10 km auf der B 229 durch Remscheid, immer Richtung Reinshagen und den Hinweisschildern zur Akademie folgen.

Von der Autobahn A1 Köln-Dortmund (aus Richtung Leverkusen kommend): Ausfahrt Schloss Burg/Wermelskirchen, im Kreisverkehr nach links, Richtung Solingen/Schloss Burg, im Tal gegenüber halblinks nach Remscheid-Westhausen, den Hinweisschildern zur Akademie folgen.

Von der Autobahn A46: Abfahrt im Sonnborner Kreuz, Richtung Remscheid; ca. 500 m nach dem Ortseingang rechts abbiegen, den Hinweisschildern zur Akademie folgen.

Navigationssysteme: „Küppelstein“ ist ein Ortsteil von Remscheid und zugleich die Hausadresse der Akademie der Kulturellen Bildung (nicht: Küppelsteiner Straße).

Für die Übernachtung in der Akademie der Kulturellen Bildung gibt es Einzel- und Doppelzimmer. Da Einzelzimmer nur begrenzt zur Verfügung stehen, ist es notwendig, dass Doppelzimmer mit zwei Personen belegt werden. Bei der Anmeldung haben Sie die Möglichkeit, eine Wunschbelegung mit einer Person Ihrer Wahl anzugeben.

Die Räumlichkeiten der Akademie der Kulturellen Bildung sind weitgehend barrierefrei zugänglich. Der Zugang zur Rezeption, den Seminarräumen, Cafeteria und Bar sowie zum Übernachtungstrakt ist stufenlos oder über Fahrstühle und technische Hilfsmittel möglich. Bei Bedarf stehen Zimmer mit behindertengerechtem WC zur Verfügung. Im Seminartrakt ist ebenfalls ein behindertengerechtes WC vorhanden.


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Hausadresse:

Museumsverband Nordrhein-Westfalen e.V.
Park der Partnerstädte 2
44137 Dortmund

Besuchsadresse:

Museumsverband Nordrhein-Westfalen e.V.
Emil-Moog-Platz 7
44137 Dortmund