Das Museum als Ort der Vielfalt –
Migration als Querschnittsthema
15:00 bis 17:00 Uhr
Das Museum als Ort der Vielfalt –
Migration als Querschnittsthema
Migration ist kein Thema für eine Sonderschau, sondern ein Querschnittsthema, das alle Bereiche der Museumspraxis berührt – von der Sammlungsstrategie über die Ausstellungsplanung bis zur Besuchervermittlung. Der Leitfaden des Deutschen Museumsbunds „Museen in der Migrationsgesellschaft“ liefert hierfür klare Handlungsanleitungen: Wie können Museen marginalisierte Perspektiven sichtbar machen? Wie gelingt antirassistische Praxis im Museum? Und wie werden Communitys aktiv einbezogen?
Die Veranstaltung richtet sich an alle Museumsmitarbeitenden (Leitung, Volontierende, Kurator:innen, Vermittlung, Sammlung) und bietet konkrete Anregungen für die Umsetzung des Leitfadens in der eigenen Arbeit – von der Sammlungsstrategie bis zur Ausstellungsplanung. Mit Raum für fachlichen Austausch und individuelle Fragen.
Mit Inputs von:
- Dr. Sara-Marie Demiriz, wissenschaftliche Referentin & stellv. Leitung LVR-Industriemuseum
Zinkfabrik Altenberg und Dietmar Osses, stellv. Museumsdirektor & Leiter Ausstellungen, Ruhr Museum - Dr. David Skrabania, Direktor, Oberschlesisches Landesmuseum
- Lina Falivena, wissenschaftliche Mitarbeit Inhalt und Kuration, Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland (DOMiD) / Museum Selma
Informationen zu den Inputs
Vorstellung des neuen DMB Leitfadens „Museen in der Migrationsgesellschaft“
Vorstellung des neuen DMB Leitfadens „Museen in der Migrationsgesellschaft“ von Dr. Sara-Marie Demiriz, wissenschaftliche Referentin & stellv. Leitung LVR-Industriemuseum
Zinkfabrik Altenberg und Dietmar Osses, stellv. Museumsdirektor & Leiter Ausstellungen, Ruhr Museum
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Oberschlesien als Raum der Migration – Perspektiven einer neuen Dauerausstellung
Oberschlesien als Raum der Migration – Perspektiven einer neuen Dauerausstellung von Dr. David Skrabania
Oberschlesien gehört zu den europäischen Regionen, deren Geschichte seit Jahrhunderten von Mobilität, Mehrsprachigkeit und kulturellen Verflechtungen geprägt ist. Migration war hier nie Ausnahme, sondern Normalität – von mittelalterlichen Siedlungsbewegungen über Industrialisierung und Arbeitsmigration bis hin zu Krieg, Vertreibung und Aussiedlung im 20. Jahrhundert. Der Kurzvortrag skizziert zentrale Stationen dieser Migrationsgeschichte und zeigt, wie das Oberschlesische Landesmuseum in Ratingen diese Erfahrungen in seiner neuen Dauerausstellung aufgreifen möchte. Migration wird dabei als epochenübergreifendes Querschnittsthema verstanden, das Fragen nach Zugehörigkeit, Identität, Erinnerung und gesellschaftlichem Wandel miteinander verbindet. Das Museum versteht sich als Ort historisch-politischer Bildung und des Dialogs über regionale Geschichte in europäischer Perspektive.
Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland (DOMiD) / Museum Selma
Input von Lina Falivena, wissenschaftliche Mitarbeit Inhalt und Kuration, Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland (DOMiD) / Museum Selma
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