Volos führen Volos in Lemgo
11:15 bis 14:45 Uhr (mit anschließendem Austausch)
Helene Steinke, wiss. Volontärin der Museen der Stadt Lemgo führt bei dieser Ausgabe von Volos führen Volos direkt durch zwei Häuser: das Museum Hexenbürgermeisterhaus und das Museum Junkerhaus. Sie gibt Einblicke zu beiden Museen und dortigen Ausstellungen.



Programm
11:15 Uhr: Beginn im Museum Hexenbürgermeisterhaus (Breite Str. 17-19, Lemgo), Führung durch die Sonderausstellung „100 Jahre. 1000 Fragen“ und Gespräch
12:30 Uhr Mittagspause
13:30 Uhr Gemeinsamer Spaziergang zum Museum Junkerhaus, Rundgang durch das Gesamtkunstwerk
14:45 Uhr Abschluss und Möglichkeit zum gemeinsamen Zusammensitzen und Austausch
Weitere Informationen zum Programm
Zur Ausstellung im Museum Hexenbürgermeisterhaus „100 Jahre – 1000 Fragen – gemeinsam antworten“:
1926 ist das Museum Hexenbürgermeisterhaus als kleines Heimatmuseum gestartet. Heute – 100 Jahre später – verstehen wir uns als lebendiges Museum der Stadtgeschichte und ein Ort der Begegnung. Dazwischen liegt eine bewegte Zeit.
Unsere eigene Geschichte erzählen wir Schritt für Schritt in der Sonderausstellung „100 Jahre – 1000 Fragen – gemeinsam antworten“. Doch das ist nur ein Teil der Ausstellung!
Wir wollen über das Museum hinausblicken. Dazu laden wir alle ein, ihren Blick auf Lemgos letzte 100 Jahre zu teilen! Es ist egal, ob man in Lemgo lebt, aus Lemgo kommt oder einfach nur zu Besuch bist. Lass uns gemeinsam Fragen stellen und Antworten suchen – das darf unvollständig, widersprüchlich und überraschend sein. Viele Fragen haben ganz verschiedene Lemgoer*innen bereits in Workshops für dich vorbereitet.
Lust, die Ausstellung mitzugestalten? Du kannst uns bei der Stadtwette helfen, ein Frage-Antwort-Netz spinnen, quizzen und selbst kreativ werden. So versuchen wir den Kreis von (Museums)-Geschichte, Gegenwart und Zukunft zu schließen.
Zum Museum Junkerhaus
Teil der städtischen Museen ist auch das Museum Junkerhaus – ein zweigeschossiger Fachwerkbau mit Backsteinsockel und quadratischem Grundriss. Sein ungewöhnliches Aussehen erhält das Haus durch die reich geschnitzte Bauornamentik. Im Inneren sind fast alle Wände und Decken mit Holz verkleidet. Verschiedene Räume und das Treppenhaus weisen Wand- und Deckengemälde auf. Von 1891 bis zu seinem Tod im Jahre 1912 hat Karl Junker das Haus bewohnt und ständig an seiner Ausstattung gearbeitet. Das Junkerhaus ist Wohnhaus, Künstlerhaus und Gesamtkunstwerk.