Museumsforum NRW 2026

3. und 4. September 2026 

Marta Herford

Museumsforum NRW 2026
Museen verbinden: Region und Tourismus
3. und 4. September
Marta Herford

Das Museumsforum NRW am 3. und 4. September im Marta Herford hat unter dem Titel Museen verbinden: Region und Tourismus in diesem Jahr die vielfältigen Verbindungen von Museen in den Mittelpunkt gestellt. Denn Museen wirken: in der Region, für die Region und oft auch über die Region hinaus.

Um dabei sichtbar zu bleiben und verschiedene Zielgruppen anzusprechen, ist eine gute regionale Vernetzung wichtig. Mit Outreachprojekten, Communityarbeit oder passgenauen Ausstellungen können Museen ihre Sichtbarkeit in der eigenen Stadt oder Region erhöhen und neue Zielgruppen gewinnen und sogar ein wichtiger Faktor der Regionalentwicklung sein. Durch die Vermittlung von Wissen um das eigene kulturelle Erbe und die Möglichkeiten zur Mitgestaltung können Museen so die regionale Identität der Menschen vor Ort stärken.

Doch auch ein touristisches Publikum kann neue Impulse in Museen bringen. Gutes Marketing, vernetzte Angebote und Zusammenarbeit mit touristischen Partnern sind daher wichtige strategische Punkte für Museen. Die eigene Region und Geschichte werden dabei immer auch mit erzählt.

Beim diesjährigen Museumsforum NRW haben wir beide Punkte zusammen gedacht. Denn Museen verbinden Region und Tourismus.

Die Location des Museumsforums NRW 2026: das Marta Herford, © Marta Herford, Foto: Ralf Bittner

Partner des Museumsforums NRW 2026

Mit freundlicher Unterstützung von

Programm

10:00 Uhr: Ankommen und Netzwerken

11:00 Uhr: Begrüßung

Anke Theisen, Bürgermeisterin der Stadt Herford
Kathleen Rahn
, Direktorin des Marta Herford
Wolf-Daniel Gröne-Holmer, Stellvertreter der LWL-Kulturdezernentin
Gundula Dicke, Vorstandsvorsitzende des Museumsverbands Nordrhein-Westfalen

Museen für regionale Entwicklung

11:45 Uhr: Vortrag mit Q&A

Kultur für Regionalentwicklung am Beispiel des Oderbruch Museums Altranft:
Dr. Kenneth Anders, Oderbruch Museum Altranft

12:15 Uhr: Mittagssnack

13:15 Uhr: Walk & Talk: Schaufenster NRW

Neanderthal Museum, Mettmann: Erlebniswelt Neandertal

Stiftung Museum Schloss Moyland, Bedburg-Hau: Kombiticket für vier Kunstmuseen am Niederrhein

Deutsches Klingenmuseum Solingen: KNIFE Solingen: Die internationale Klingenmesse

Siegerlandmuseum, Siegen: Zeit.Raum.Region – Burg + Bunker. Das neue Siegerlandmuseum

WasserEisenLand e.V., Hagen: WasserEisenLand – ein Verein zur Stärkung der Industriekultur in Südwestfalen

Marta Herford: Dritter Ort im Museum: Chance für nachhaltige Öffnungsprozesse?

MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln: MiQua… op Jöck. Ein Museum unterwegs 

Kulturmarketing Petershagen: Stadt. Land. Kultur. Petershagen. Erleben – Unser Weg

15:15 Uhr: Kaffeepause

Regional verbunden: Museen, Tourismus und lokale Verankerung

15:45 Uhr: Vortrag mit Q&A

Im Wettstreit um die Ich-Zeit: wie Museen und Tourismus gemeinsam um Reisende werben: Jens Nieweg, Tourismus NRW e.V.

16:15 Uhr: Vortrag mit Q&A

Der Museumsverbund Ostfriesland als Kulturakteur in der Region:
Dr. Nina Hennig, Museumsverbund Ostfriesland

Regional engagiert: ehrenamtliche Museen im Wandel

16:45 Uhr: Podium

Heimatmuseen: Auslaufmodell oder Zukunftsorte? Dr. Silke Eilers, Westfälischer Heimatbund e.V.

„Ortsmuseen 3.0“ – von der örtlichen Schatzkammer zum lokalen Wasgenau? Dr. Carolin Krämer, LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim

Das Museum Abtsküche im Wandel: Reinhard Schulze Neuhoff und Detlef Gerull, 1. und 2. Vorstandsvorsitzende des Geschichtsvereins Heiligenhaus e.V.

18:00 bis
19:30 Uhr: Apéro

Begrüßung: Gundula Dicke, Vorstandsvorsitzende des Museumsverbands Nordrhein-Westfalen

9:30 Uhr: Ankommen und Netzwerken

10:00 Uhr: Workshops und Führungen

Workshop 1: Mit Hochgefühlen und Convenience – Praxisarbeit in den Erfahrungsräumen des Kulturtourismus von Jens Nieweg und Maximilian Hulisz, Tourismus NRW e.V.

Workshop 2: Von Begegnungen zu Beziehungen – Outreach und Community Building im Museum von Meltem Küçükyılmaz, Stiftung Ruhr Museum

Workshop 3: Vom Besuch zum Beitrag – wie Museen nachhaltigen Tourismus mitgestalten von David Schmalenstroer, Kultur-Klima, LWL-Kulturabteilung

Führung 1: Das Städtische Museum Herford (Start am Städtischen Museum)

Führung 2: Das Archäologische Fenster am Münster (AFAM) (Start am AFAM)

Führung 3: Gedenkstätte Zellentrakt (Start an der Gedenkstätte Zellentrakt)

Führung 4: Führung zur Architektur und den aktuellen Ausstellungen im Marta Herford (Start in der Lobby)

Führung 5: Schaudepot der Sammlung Wemhöner (Start um 9:35 Uhr am ZOB Herford)

12:00 Uhr: Mittagssnack und Registrierung für die Mitgliederversammlung

Regional vernetzt: Synergien und Netzwerke

13:00 Uhr: Podium

Anna-Lena Weber, Römisches Museum Haus Bürgel
Dr. Katrin Hieke, Netzwerk Bergische Museen e.V.
Dr. Christin Ruppio, RuhrKunstMuseen
Matthias Albrecht, Museumsinitiative OWL e.V.

14:00 Uhr: Roundup und Verabschiedung

Gundula Dicke, Vorstandsvorsitzende des Museumsverbands Nordrhein-Westfalen

14:15 Uhr: Kaffeepause und Registrierung für die Mitgliederversammlung

15:00 Uhr: Mitgliederversammlung des Museumsverbands Nordrhein-Westfalen

Programmdetails

Hier finden Sie Informationen zu den verschiedenen Programmpunkten und Formaten.

3. September

Begrüßung & Vortrag von Dr. Kenneth Anders, Oderbruch Museum Altranft

Nach erstem Austausch und Start in den ersten Tag des Museumsforums NRW 2026 mit Kaffee und der besonderen Kulisse des Marta Museums in Herford haben Anke Theisen, Bürgermeisterin der Stadt Herford, Kathleen Rahn, Direktorin des Marta Herford, Wolf-Daniel Gröne-Holmer, Stellvertreter der LWL‑Kulturdezernentin, und Gundula Dicke, Vorstandsvorsitzende des Museumsverbands Nordrhein-Westfalen die Anwesenden herzlich begrüßt.

Vortrag mit Q&A von Dr. Kenneth Anders, Programmbüro, Oderbruch Museum Altranft: Kultur für Regionalentwicklung am Beispiel des Oderbruch Museums Altranft

Museen eignen sich in besonderer Weise für eine Horizonterweiterung, denn aufgrund ihres meist ausgeprägten regionalen Bezugs können sie örtliche Bindungen überschreiten und ganze Kulturlandschaften ansprechen. Außerdem sind sie in der Lage, die in der Kultur verbreiteten Angebotslogiken zu durchbrechen und vielfache Formen der Mitwirkung zu entwickeln. Auf diese Weise entsteht bürgerschaftliches Denken und Handeln für die eigene Region. Das Oderbruch Museum Altranft arbeitet mit Jahresthemen an einer intensiven Landschaftskommunikation über das Oderbruch. Im Netzwerk „Europäisches Kulturerbe Oderbruch“ führt es darüber hinaus über 40 ausgewiesene Kulturerbe-Orte zu einer gemeinsamen landschaftlichen Erzählung zusammen. Und mit elf Partnerschulen arbeitet es an Projekten der Landschaftlichen Bildung. Der Vortrag hat einen Überblick über die Arbeitsweisen des Oderbruch Museums gegeben und darauf hingewiesen: Auch wenn die Ausgangslage äußerst kritisch ist, können gute Netzwerke eine Region wieder verbinden und neue Ausgangspunkte (auch) für den Tourismus schaffen.

Beim interaktiven Gesprächsformat Walk & Talk: Schaufenster NRW hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, spannende Projekte aus verschiedenen Häusern in NRW rund um den Tagungstitel „Museen verbinden: Region und Tourismus“ kennenzulernen.

Die folgenden Häuser haben Ihre Projekte vorgestellt:

Neanderthal Museum: Erlebniswelt Neanderthal 

Die Erlebniswelt Neandertal verbindet das Neanderthal Museum mit mehreren touristischen Erlebnisorten im Tal. Darunter Europas größter Steinzeitspielplatz, das eiszeitliche Wildgehege, die Fundstelle des Neanderthalers mit dem Erlebnisturm Höhlenblick, der Kunstweg „MenschenSpuren“ sowie unsere Steinzeitwerkstatt.  Gemeinsam schaffen diese Angebote einen niedrigschwelligen Zugang zu Menschheitsgeschichte, Natur und Kultur und sprechen gezielt auch Menschen an, die klassische Museen sonst eher selten besuchen.

Aktuell wird als weiteres Highlight eine große Erlebnisrutsche („Mammutrutsche“) geplant, die künftig den S-Bahnhof mit dem Museumsgarten verbinden soll. Ziel ist es, bereits die Anreise ins Neandertal zum Erlebnis zu machen, neue touristische Zielgruppen anzusprechen und gleichzeitig den sensiblen Talraum zu entlasten. Ergänzend sollen entlang der Wege interaktive Erlebnisangebote entstehen, die Natur- und Menschheitsgeschichte spielerisch vermitteln.

Stiftung Museum Schloss Moyland: Kombiticket für vier Kunstmuseen am Niederrhein
 
Eine Initiative, die regional verbundene Museen und ihren Tourismus stärkt: das Jahres-Kombi Ticket für den einmaligen Besuch von vier Kunstmuseen am Niederrhein. Die Museen Kurhaus Kleve und das Haus Koekkoek in Kleve, das Museum Goch und das Museum Schloss Moyland bieten 2026 ein gemeinsames Kombiticket an. Ein Ticket ist jeweils 365 Tage lang gültig. Innerhalb eines Jahres ab dem ersten Besuch kann jedes der vier Häuser einmal besucht werden. Nach dem Besuch aller vier Museen wird das Kombiticket automatisch entwertet.
 
Das Kombiticket wird über ein gemeinsam festgelegtes Werbebudget mit einer Kampagne regional im öffentlichen Raum, in den Museen und über ihre jeweiligen Online-Kanäle beworben. Die Initiative findet seit ihrer Einführung große, positive Anerkennung beim regional verbundenen Publikum und bei touristischen Institutionen am Niederrhein. Auch die Träger bzw. Aufsichtsgremien der vier Museen befürworten und unterstützen die Initiative.

Deutsches Klingenmuseum Solingen: KNIFE Solingen: Die internationale Klingenmesse 

Das Deutsche Klingenmuseum ist seit 2000 Organisator der KNIFE (früher MesserMacherMesse), der heute bedeutendsten Endverbrauchermesse für hochwertige Messer in Europa. 2026 nahmen 250 Ausstellende aus 28 Nationen teil. 3.000 Gäste besuchten die Messe. Damit ist die KNIFE die internationalste Veranstaltung der Stadt Solingen und zahlt direkt auf den „Markenkern“ der Stadt Solingen als Klingenstadt ein. Für das Museum ist die KNIFE einerseits ein massiver Aufwand, der abseits der eigentlichen Museumsarbeit erhebliche Ressourcen bindet, andererseits ein wichtiger Hebel, um das Haus als Akteur in der Stadtgesellschaft und im lokalen Tourismus zu verankern.

Siegerlandmuseum, Siegen: Zeit. Raum. Region – Burg + Bunker. Das neue Siegerlandmuseum

Mit dem Projekt „Burg + Bunker. Das neue Siegerlandmuseum“ entwickelt die Stadt Siegen gemeinsam mit verschiedenen Partnerinnen und Partnern einen innovativen Kultur- und Bildungsort für Südwestfalen. Im Rahmen der REGIONALE 2025 wird ein ehemaliger Hochbunker im Stadtzentrum als Erweiterung des Siegerlandmuseums zu einem barrierefreien, multimedialen Ort für Stadt- und Regionalgeschichte umgebaut. Damit entsteht ein neues kulturelles wie städtebauliches Highlight für die Region. Ziel ist ein zukunftsweisendes, partizipatives und für vielfältige Zielgruppen zugängliches Museum.
 
Neben der baulichen Erweiterung entsteht eine umfassende Neukonzeption des Museums an beiden Standorten mit innovativen digitalen Formaten, die gemeinsam mit Hochschulen, Forschungseinrichtungen und regionalen Akteurinnen und Akteuren entwickelt werden. Die Vermittlungsinstrumente besitzen Modellcharakter und sind so angelegt, dass sie perspektivisch auch von anderen Museen übernommen werden können.

WasserEisenLand e.V., Hagen: WasserEisenLand – ein Verein zur Stärkung der Industriekultur in Südwestfalen

WasserEisenLand e.V. ist ein starkes Netzwerk aus Akteuren der Industriekultur in Südwestfalen: Betreiber von Industriemuseen und technischen Kulturdenkmälern, Kommunen und Vereinen, aber auch Industrie- und Handelskammern, Firmen und Privatpersonen. Als Dachmarke der industriekulturellen Denkmäler und Museen in Südwestfalen erzeugt WasserEisenLand Aufmerksamkeit für diese spannenden Orte. Der Verein erhöht durch eine gemeinsame Vermarktung die Sichtbarkeit seiner Mitglieder in der Gesellschaft. Das Netzwerk stärkt das Bewusstsein für die südwestfälische Industriekultur und trägt die Begeisterung für die Bewahrung dieses Erbes einer erlebenswerten Region weiter.

Marta Herford: Dritter Ort im Museum: Chance für nachhaltige Öffnungsprozesse?
 
Mit dem Dritten Ort Marta HOCH 2 öffnet sich das Marta Herford weiter zur Stadtgesellschaft Herfords und schafft einen Ort des Zusammentreffens. Als partizipativer Ort gestalten Herforder*innen und Einrichtungen der Region das Programm und die Raumnutzung mit.
Der niedrigschwellige Ort in der zweiten Etage des Museums lädt während der Öffnungszeiten zum Verweilen und Aktivwerden ein. Alle Angebote, die im Rahmen des Projektes stattfinden, sind kostenlos.
 
Bei diesem Input wurden das Konzept und die Zielsetzung des Ortes vorgestellt. Zusätzlich gab es Einblicke in Chancen und Herausforderungen im Öffnungsprozess des Museums. Im Zentrum stand die Frage, inwieweit Dritte Orte zu einer nachhaltigen Transformation des Museums beitragen können.

MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln: MiQua… op Jöck. Ein Museum unterwegs

Noch bestimmen Archäolog:innen und Bauleute das das Geschehen des MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln. Doch schon jetzt kommt das mobile Mitmachmuseum in Schulen, Vereine und Jugendzentren! Die interaktiven Museumskoffer nutzen mehrsinnliche, biografische, topografische und multimediale Zugänge sowie vielfältige Materialien für eine partizipative Auseinandersetzung mit dem ausgewählten Themenfeld, zum Beispiel Lebenswelten am Limes. Beim Schaufenster NRW haben die Teilnehmenden mehr über das pädagogische Konzept erfahren, wie ein Besuch abläuft, welchen Mehrwert das Museum op Jöck hat und an wen sich das Format richtet.

Kulturmarketing Petershagen: Stadt.Land.Kultur.Petershagen.Erleben – Unser Weg
 
In der Stadt Petershagen wird Geschichte dort erzählt, wo sie entstanden ist: mitten in der Stadt, in den Ortschaften und Landschaften entlang der Weser. Dazu haben sich sieben eigenständige Einrichtungen unter dem gemeinsamen Dach Stadt.Land.Kultur.Erleben zusammengefunden und treten heute gemeinsam nach außen auf. Sie laden dazu ein, Stadt und Land und Kultur in Petershagen zu erleben – vielfältig, lebendig und nah an den Menschen. Was einst unabhängig voneinander gewachsen ist, bildet heute ein starkes Netzwerk: historische Orte, Sammlungen und Themenräume, die unterschiedliche Facetten der Petershäger Geschichte beleuchten. Jede Einrichtung bewahrt ihre eigene Handschrift, ihr besonderes Thema und ihren authentischen Ort. Und doch fügen sich alle zu einem großen Ganzen zusammen. So entsteht ein Museum ohne Mauern, das neugierig macht, zum Entdecken einlädt und immer wieder neue Perspektiven eröffnet.
 
Das Netzwerk verbindet Vergangenheit und Gegenwart auf besondere Weise. Es erzählt von Alltag und Arbeit, von Gemeinschaft, Handwerk, Landwirtschaft und dem Leben an und mit der Weser. Besucherinnen und Besucher begegnen hier nicht nur Exponaten, sondern Geschichten – anschaulich, greifbar und eingebettet in die Region.

Vortrag mit Q&A von Jens Nieweg, Teamleiter Themenmanagement Kulturtourismus, Events, Genuss und Kooperation „Kulturkenner“, Tourismus NRW e.V.: Im Wettstreit um die Ich-Zeit: wie Museen und Tourismus gemeinsam um Reisende werben

Auf Reisen folgen Menschen mehr als zu anderen Zeiten den eigenen Bedürfnissen. In Museen können sie dafür die richtigen Zielorte finden. Umso erfolgreicher, je besser die Häuser die regionale Verwurzelung und überregionale Einzigartigkeit vermitteln. Hierfür sind die regionalen Tourismusorganisationen geeignete Kooperationspartner. Sie verzahnen die Qualitäten der Region mit denen der Kultureinrichtungen und stellen den Reisenden national und international ein nachfragegerechtes Gesamtangebot vor. Positivbeispiele des nordrhein-westfälischen Tourismusverbandes und anderer Akteure belegen das Potenzial solch wirksamer Kooperationen auch und vor allem für kleinere und mittelgroße Museen.

Vortrag mit Q&A von Dr. Nina Hennig, Museumsverbund Ostfriesland: Der Museumsverbund Ostfriesland als Kulturakteur in der Region

16 (von etwa 60) Museen in Ostfriesland arbeiten seit Jahren eng kollegial als „Museumsverbund Ostfriesland“ zusammen. Sie bilden sich fort, stimmen ihre Sammlungskonzepte miteinander ab, erarbeiten gemeinsam Jahresausstellungen, und führen Projekte durch. Der Museumsverbund ist ein regionaler Kulturakteur, aber jedes Museum für sich agiert zudem auf eigene Weise, was auch die Zusammenarbeit mit dem und die Angebote für den Tourismus betrifft. Dies spiegelt sich wider in Ausstellungsthemen, anderen Aktionen, in den Sammlungsbeständen und auch in der Zusammensetzung der Museumsgäste.

Dr. Silke Eilers, Geschäftsführerin, Westfälischer Heimatbund e. V.: Heimatmuseen: Auslaufmodell oder Zukunftsorte?

Heimatmuseen und kleine Regionalmuseen sind ein wichtiger Teil der kulturellen Infrastruktur in der Fläche und leisten einen bedeutenden Beitrag zur kulturellen Daseinsvorsorge vor Ort. Sie eröffnen Räume für Identifikation, Orientierung und gesellschaftliche Selbstverständigung. Viele dieser Einrichtungen sind selbst Ausdruck einer lebendigen Zivilgesellschaft. Doch wie können sie angesichts gesellschaftlichen Wandels, knapper Ressourcen und veränderter Engagementsformen bei gleichzeitig wachsenden Anforderungen bestehen? Für manche Häuser geht es dabei um Weiterentwicklung, für andere um die Frage ihrer Existenz. Während einige Häuser gesellschaftliche Transformationsprozesse im regionalen Kontext reflektieren, verstehen sich andere noch vor allem als Orte des Bewahrens. Der Impuls hat danach gefragt, unter welchen Voraussetzungen Heimatmuseen zu Zukunftsorten werden können. Welche Rolle können sie für die Beheimatung in einer vielfältigen Gesellschaft, die Stärkung demokratischer Kultur sowie die Förderung von Multiperspektivität spielen?

Dr. Carolin Krämer, Wiss. Referentin für Bildung und Vermittlung / Öffentlichkeitsarbeit, Stellvertretende  Museumsleiterin, LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim:„Ortsmuseen 3.0“ – von der örtlichen Schatzkammer zum lokalen Wasgenau?

Heimatmuseen müssen sich in der Zeit knapper Kassen und sich verändernder gesellschaftlicher Konstellationen mehr denn je die Frage nach Ihrer Relevanz stellen. Das Vorhandensein ihrer Bestände allein reicht hier nicht mehr als Argument. Stattdessen wird eine Vielzahl neuer Aufgaben und Funktionsbeschreibungen an sie herangetragen – von Partizipationsraum über dritter Ort bis hin zu Dorf-Forum. Wie kann es gelingen, diese neuen Ansprüche produktiv als neue Aktionsfelder umzudeuten und trotz personeller Engpässe wieder als wichtiger Partner des örtlichen Lebens wahrgenommen zu werden? Welche Aufgaben können also kleine Museen innerhalb ihres sozialen Umfelds gewinnbringend übernehmen?

Reinhard Schulze Neuhoff und Detlef Gerull, 1. und 2. Vorstandsvorsitzende des Geschichtsverein Heiligenhaus e.V.: Das Museum Abtsküche im Wandel: 

Das Museum Abtsküche „Heimatkundliche Sammlung“ befindet sich in einer ehemaligen Landschule von 1908 und wird ehrenamtlich vom Geschichtsverein Heiligenhaus e.V. betrieben. Das denkmalgeschützte Gebäude wurde 2002 umgebaut und erweitert. Die Ausstellung zeigt auf 330 qm Leben und Arbeiten in Heiligenhaus zwischen Tradition und Moderne: Hauswirtschaft, Handwerk, Schlossindustrie, Schule um 1910 und Stadtgeschichte. Wechselausstellungen und Sonderveranstaltungen wie Märkte und Konzerte ergänzen das Angebot.

Während des Apéros können Sie den Tag resümieren und sich mit Kolleg:innen bei einem kleinen Imbiss und Getränken austauschen. Im Anschluss haben Sie die Möglichkeit, in Kleingruppen zum gemeinsamen Abendessen in Herforder Gaststätten zusammenzufinden.

4. September

In Workshops vertieften die Teilnehmenden zu Beginn des zweiten Tags des Museumsforums NRW 2026 ihr Wissen über Kulturtourismus, Community-Arbeit und nachhaltigen Tourismus. Andere Gruppen erkundeten in Führungen Herford und nahmen so das Tagungsthema wörtlich: „Museen verbinden: Region und Tourismus“.

Workshop 1: Mit Hochgefühlen und Convenience – Praxisarbeit in den Erfahrungsräumen des Kulturtourismus von Jens Nieweg, Tourismus NRW e.V. und Maximilian Hulisz, Referent Themenmanagement Kulturtourismus, Events, Genuss, Projektleiter Kooperation „Kulturkenner“, Tourismus NRW e.V.

Wie bringen wir zusammen, was die Reisenden suchen und Museen zu bieten haben? Wie schaffe ich es als Museum in die Customer Journey, also in die Reiseplanung, auf die Strecke und in die schönen Erinnerungen? Der Workshop gibt anhand des Praxisleitfadens Kulturtourismus des nordrhein-westfälischen Tourismusverbandes Tipps und Hinweise, wo die Beziehungsfindung zwischen Kultur und Tourismus noch ausgebaut werden kann. Handreichungen machen deutlich, an welchen Stellen der Erlebnisraum Museum als Bühne für das persönliche Kulturerlebnis der Besucherinnen und Besucher noch geschärft und besser vermittelt werden kann.

Workshop 2: Von Begegnungen zu Beziehungen – Outreach und Community Building im Museum von Meltem Küçükyılmaz, Stiftung Ruhr Museum

Wie kommen wir überhaupt miteinander ins Gespräch? Was passiert, wenn wir zuhören? Und wie können Museen zu Orten werden, an denen langfristige Beziehungen wachsen? Manchmal beginnt alles mit einer Begegnung oder bei einer Tasse Çay. Anhand von Erfahrungen aus dem Ruhr Museum hat der Workshop Einblicke in die Zusammenarbeit mit Communities gegeben und gezeigt, wie durch Begegnung, Vertrauen und gemeinsames Gestalten neue Wege der Zusammenarbeit entstehen können.

Workshop 3: Vom Besuch zum Beitrag – wie Museen nachhaltigen Tourismus mitgestalten von David Schmalenstroer, Kultur-Klima, LWL-Kulturabteilung

Regionale Kooperationen, klimafreundliche Anreise und verantwortungsbewusste Kommunikation sind Themen, die sowohl für Kultureinrichtungen als auch für den Tourismus in Nordrhein-Westfalen relevant sind. Doch was bedeutet das für die Arbeit im Museum? Und wie lassen sich Tourismus, Nachhaltigkeit und Museen konkret miteinander verbinden? In diesem Workshop wurde an der Schnittstelle dieser drei Bereiche gearbeitet und mithilfe kreativer Formate wurden gemeinsam sinnvolle Maßnahmen entworfen, die die Teilnehmenden direkt in dem eigenen Museum umsetzen können.

Führung 1: Das Städtische Museum und das Archäologische Fenster am Münster, kurz: AFAM 

Zum Museum gehören eine historische Villa und eine 100 Jahre später angebaute Wechselausstellungshalle. Herfords erste Unternehmervilla ist ein begehbares Exponat und vermittelt die Wohnkultur der Herforder Oberschicht. 1941 zog das Heimatmuseum ein. Von 2004 bis 2022 wurde die Villa in Phasen denkmalgerecht restauriert und dabei der bauzeitliche Grundriss rekonstruiert sowie frühere Farbfassungen wieder sichtbar gemacht. Zugleich ist sie Hülle für die Dauerausstellung zur über 1200-jährigen Geschichte Herfords. Auf einer hier integrierten Partizipationsfläche können Interessierte ihre stadtgeschichtlichen Themen zeigen.

Führung 2: Das Archäologische Fenster am Münster, kurz: AFAM und das Städtische Museum

Seit rund einem Jahr ist die Herforder Kulturlandschaft um ein Haus reicher. Im August 2025 wurde das Archäologische Fenster am Münster feierlich eingeweiht. In zwei Gebäuden mit jeweils zwei Ebenen wird heute ein tiefer Einblick in die Geschichte des Herforder Damenstiftes und damit zugleich auch in die Stadtgeschichte Herfords geboten. Dabei wird nicht nur ein Blick auf die Grundmauern des Stiftes möglich, sondern gleichzeitig durch Nachbildungen vor Ort gefundener Objekte und moderne Technik die Stiftsgeschichte auf verschiedenen Wegen zugänglich gemacht.

Führung 3: Gedenkstätte Zellentrakt

Die Gedenkstätte Zellentrakt befindet sich in den Räumen des ehemaligen Polizeigefängnisses im Herforder Rathaus. Dieses wurde in der NS-Zeit zu einem Ort der gewaltsamen Verfolgung durch die GESTAPO und die gleichgeschaltete Kriminalpolizei. Menschen, die hier ohne jegliche gesetzliche Grundlage in „Schutzhaft“ genommen wurden, besaßen nahezu keine Rechte und unterlagen brutalsten Formen von Willkür und Gewalt.
Seit dem Jahr 2005 ist der Zellentrakt ein Ort der Erinnerung. Das Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken und das Kommunalarchiv Herford leisten hier gedenkstättenpädagogische Arbeit, und zeigen regelmäßig Ausstellungen zu sowohl historischen als auch aktuellen Themengebieten.
Das immense Interesse, das die Gedenkstätte seit Längerem schon hervorruft, zeigt, welch hohen Stellenwert sie bei der Bevölkerung und insbesondere den Schulen des Kreises Herford genießt.

Führung 4: Führung zur Architektur und den aktuellen Ausstellungen im Marta Herford

Das Marta Herford, erbaut nach den Plänen des Star-Architekten Frank Gehry, ist eines der ungewöhnlichsten Museumsbauwerke weltweit. Als international ausgerichtetes Museum für zeitgenössische Kunst mit besonderem Blick auf die Bezüge zu Architektur und Design zeigt Marta Herford pro Jahr mehrere Ausstellungen. Neben einem Exkurs zur Architektur stand in dieser Führung die zweiteilige Ausstellung „Mindset Los Angeles“ im Fokus, die die Kunstszene in Los Angeles als künstlerischen Hintergrund für Frank Gehrys Schaffen zeigt.

Führung 5: Schaudepot der Sammlung Wemhöner

Das Schaudepot in Herford verbindet Depot und Ausstellungsort der Sammlung Wemhöner. In wechselnden Präsentationen werden Werke der Sammlung öffentlich zugänglich gemacht und in neue Zusammenhänge gestellt. Den Auftakt bildet Power is Fragile. Die Ausstellung versammelt künstlerische Positionen, die sich mit den Bildern und Mechanismen von Macht beschäftigen – mit Autorität und Hierarchien ebenso wie mit Widerstand und Verletzlichkeit. Sie zeigt, dass Macht weniger aus sich selbst heraus besteht als aus den Bildern, Gesten und Vorstellungen, durch die sie sichtbar und wirksam wird.

Auf dem Podium zum Thema Regional vernetzt: Synergien und Netzwerke wurden Netzwerke als Möglichkeit für Synergieeffekte diskutiert. An welchen Stellen macht regionale Zusammenarbeit im Museum Sinn? Welche Möglichkeiten zur Vernetzung gibt es in der Region, vielleicht auch spartenübergreifend? Und wie kann Netzwerkarbeit überhaupt gut funktionieren, ohne zu viel zusätzliche Belastung mitzubringen?

Im Gespräch mit:

Anna-Lena Weber, Geschäftsführung, Römisches Museum Haus Bürgel
Dr. Katrin Hieke, Koordination, Netzwerk Bergische Museen e.V.
Dr. Christin Ruppio, Netzwerkmanagement RuhrKunstMuseen
Matthias Albrecht, Vorstandsmitglied, Museumsinitiative in OWL e. V.
 
Zum Abschluss der Tagung wurden resümierende Stimmen aus dem Publikum die Bühne überlassen. Tilmann Bruhn, Geschäftsführer des Museumsverbands Nordrhein-Westfalens und Gundula Dicke, Vorstandsvorsitzende des Museumsverbands bedankten sich herzlich bei den Teilnehmenden und kündigten das Museumsforum NRW 2027 im Ludwig Forum Aachen an.

4. September, ab 15:00 Uhr

Marta Herford
Goebenstraße 2–10
32052 Herford

Fester Programmpunkt des Museumsforum NRW ist die jährliche Mitgliederversammlung des Museumsverbands Nordrhein-Westfalen. Hier informiert der Vorstand über vergangene und anstehende Entwicklungen im Verbandsgeschehen. Alle Informationen zur Versammlung sind auf folgender Website zusammengefasst.

Infos & Service

Haben Sie Fragen zur Tagung? Hier finden Sie Serviceinformationen.

Vor der Tagung

Die Teilnehmer:innenzahl ist begrenzt. Melden Sie sich möglichst zeitnah an. Die Anmeldung schließt am 31. August 2026. Sollten Sie Fragen haben, steht Ihnen die Geschäftsstelle gerne zur Verfügung: info@museumsverband-nrw.de.

Teilnahmegebühr

Das Konferenzticket beinhaltet den Zugang zu allen Tagungsangeboten, einschließlich (Mittags-)Snacks sowie des Apéros. Die jeweiligen Tagestickets beinhalten den Zugang zur Tagung des gewählten Tages. Bis einschließlich 5. Juli haben Sie die Möglichkeit, mit den Early-Bird-Tickets vergünstigten Zugang zur Tagung zu bekommen.  

Die Zahlungsinformationen sowie die Rechnung erhalten Sie mit der Bestätigung Ihrer Anmeldung per E-Mail. Bitte beachten Sie, dass eine kostenfreie Stornierung Ihrer Anmeldung bis zum 23. August 2026 möglich ist. Bei einer späteren Stornierung ist die volle Tagungsgebühr zu entrichten.

 

Konferenztickets – Early Bird (bis 5. Juli)

– Mitglied – Early Bird: 75,00 €

– Extern – Early Bird: 150,00 €

– Mitglied ermäßigt – Early Bird: Volontierende, Studierende, Leistungsbeziehende: 35,00 €

– Ehrenamtlich Engagierte von institutionellen Mitgliedern – Early Bird: 35,00 €

 

Tagestickets – Early Bird (bis 5. Juli)

– Tagesticket 03. September – Mitglied – Early Bird: 45,00 €

– Tagesticket 03. September – Extern – Early Bird: 90,00 €

– Tagesticket 04. September – Mitglied – Early Bird: 45,00 €

– Tagesticket 04. September – Extern – Early Bird: 90,00 €

 

Konferenztickets (ab 6. Juli)

– Mitglied: 100,00 €

– Extern: 200,00 €

– Mitglied ermäßigt: Volontierende, Studierende, Leistungsbeziehende: 50,00 €

– Ehrenamtlich Engagierte von institutionellen Mitgliedern: 50,00 €

 

Tagestickets (ab 6. Juli)

– Tagesticket 03. September – Mitglied: 60,00 €

– Tagesticket 03. September – Extern: 120,00 €

– Tagesticket 04. September – Mitglied: 60,00 €

– Tagesticket 04. September – Extern: 120:00 €

 

Der Museumsverband Nordrhein-Westfalen freut sich über die Teilnahme von Interessierten und Neugierigen aus dem interdisziplinären Umfeld und von Freund:innen des Verbands. Sie sind noch nicht Mitglied im Museumsverband NRW? Hier finden Sie die Anträge sowie weitere Informationen zur Mitgliedschaft.

Sie haben die Möglichkeit, für Ihren Aufenthalt in Herford auf unser für Sie bereitgestelltes Hotelangebot zurückzugreifen – das Angebot bezieht sich auf die Nacht vom 3. auf den 4. September 2026:

IntercityHotel Herford, Luisenstraße 6, 32052 Herford

Preis: 105 €, inkl. Frühstück
Abruf über: herford@intercityhotel.com
Stichwort: Museumsforum 2026
Buchbar bis: 14. August 2026

Während der Tagung

Das diesjährige Museumsforum NRW findet in Herford statt. Tagungsort am 3. und 4. September 2026 ist das Marta Herford.

Marta Herford
Goebenstraße 2–10
32052 Herford

© Marta Herford, Foto: Besim Mazhiqi

Mit der Bahn
Herford ist IC/ICE-Bahnhof. Der Fußweg zum Museum beträgt nur ca. 3 Minuten: Vom Bahnhofsvorplatz links 300 m der Hauptstraße (Bahnhofstraße, Fürstenaustraße, Goebenstraße) folgen.

Mit dem Auto
A2 Hannover–Dortmund: bis Abfahrt Herford / Bad Salzuflen (B 239), ab der Autobahnausfahrt ausgeschildert
A30 Osnabrück – Bad Oeynhausen: bis Abfahrt Kirchlengern, Richtung Herford, ab Stadtgrenze ausgeschildert

Das Marta Herford verfügt über einige Parkplätze für Besuchende. In der nahen Umgebung finden Sie 500 Pkw-Parkplätze, z. B. gegenüber im Parkhaus Elsbach-Areal. Zusätzlich sind 4 Busparkplätze im Marta-Areal vorhanden.

Falls Sie im Rahmen Ihrer Teilnahme Unterstützung oder Begleitung benötigen, teilen Sie es uns gerne im Anmeldevorgang mit und wir bemühen uns, dies bestmöglich zu berücksichtigen.

Das Museum Marta Herford ist vom Bahnhofsvorplatz aus barrierefrei zu erreichen. Alle Ausstellungs- und Besucherräume sind entweder über entsprechende Rampen oder über den Fahrstuhl zugänglich. In Ausnahmefällen kann es allerdings vorkommen, dass einzelne Installationen in den Ausstellungsräumen nicht barrierefrei gehalten werden können.

Auch zwei behindertengerechte WCs stehen im Museum und Café zur Verfügung. Für gehbehinderte Besucher kann ein kostenloser Rollstuhl bereitgestellt werden. In größerer Zahl sind außerdem Klappstühle verfügbar.

Blinden- und Behindertenbegleithunde können mit entsprechender Legitimation in die Ausstellungsräume mitgenommen werden. Für weitere Fragen wenden Sie sich gerne an die Mitarbeiter*innen im Besucherservice des Marta Herford.